Armband ‘Shams’

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Beschreibung

Edelsteine: Karneol und Sodalith
Metall: Silber

“Shams” ist das arabische Wort für die Sonne. Die Sonne (lateinisch sol, gr. ἥλιος hēlios, astronom. Zeichen ☉) bildet das Zentrum unseres Sonnensystems. Das gesamte Leben und auch die zeitlichen Rhythmen der Erde sind von der Sonne abhängig. In der Astrologie steht die Sonne für die Projektion des göttlichen Selbst und schenkt Selbstbewusstsein, Lebenskraft, Vitalität und Willenskraft.

Frühere Kulturen, besonders die patriarchalischen, verehrten die Sonne als Gottheit. Für die regelmäßige tägliche und jährliche Wiederkehr der Sonne gab es viele kultische oder magische Rituale. Die Sonne ist aufgrund der Erddrehung die natürliche Uhr der Menschen. Die Abfolge der Jahreszeiten führte zur Entwicklung des Kalenders, der besonders für den Ackerbau aller Kulturen überlebenswichtig war.

Bei den Sumerern hieß der Sonnengott Utu, bei den Babyloniern entsprach er dem Gott Schamasch. Im alten Ägypten wurde Ra (auch Re oder Re-Atum) als Sonnengott verehrt. Zeitweise ließ der Pharao Echnaton nur noch Aton, die personifizierte Sonnenscheibe, als einzigen Gott zu. In China stand die Sonne als Symbol für Osten, Frühling, Männlichkeit (Yang) und Geburt sowie für den Kaiser. Im frühen Mexiko wurde der Sonnengott Tonatiuh von den Azteken verehrt. Bei den Maya und den Inka waren Itzamná beziehungsweise Inti die Hauptgottheiten.

In der griechischen Mythologie verkörperten zwei Götter das Sonnenprinzip: Helios und Apollon, der Zwillingsbruder der Mondgöttin Artemis (Mond). Helios fuhr jeden Tag mit seinen vier feurigen Rossen von Osten nach Westen über das Firmament. Er hatte immer den Überblick über das Geschehen auf der Erde und zeichnete sich dadurch aus, dass er alles sieht und alles hört. Deshalb wurde er bei Eiden als Zeuge angerufen. Es gab aber auch bereits griechische Philosophen wie Xenophanes und Anaxagoras, die die Sonne als physikalisches Objekt und nicht als göttliche Entität betrachteten.

Dem griechischen Gott Helios entsprach weitgehend der römische Gott Sol invictus, dessen Kult weit verbreitet war. Noch mehr als Helios wurde Apollon, der auch “Phoibos” (der Strahlende) hieß, verehrt. Er wird als goldener Jüngling von majestätischem und ernstem Äußeren, bewaffnet mit Pfeil, Bogen oder Leier dargestellt. Seine Domäne war die Kunst, vor allem die Musik, das Heilwissen, die Weissagung und das Bogenschießen. Apollons Eltern waren der Göttervater Zeus (Jupiter) und die Titanin Leto. Als Kind wurde er mit Nektar und Ambrosia genährt, eine Götternahrung, die ewige Jugend und Schönheit verleiht. Zu seinen wichtigsten Errungenschaften gehörte das Orakel von Delphi, wo er die hellseherische Schlange Python getötet hatte, mit dem Leitspruch: “Erkenne dich selbst – damit du Gott erkennst!” Auch das Spiel der Laute und der Leier geht auf ihn zurück. Letztere hatte er von seinem Halbbruder Hermes (Merkur) erhalten.

In der vedischen Mythologie galt Surya als Sohn des Himmelsgottes Dyaus. Da er mit der Zeit mit mehreren anderen lichten Gottheiten, wie Mitra und Savitar verschmolz, gilt er nun als Sohn der Aditi und wird deshalb auch “Aditya” genannt.

In der Brahma Purana wird erwähnt, dass alles aus dem Gott Surya hervorgeht. Alles ist in ihm aufgelöst. Er ist Grund für Ursprung und Zerstörung des Universums. Die Einheiten der Zeit, also die Tage, Jahre und Zeitalter haben ihren Ursprung in der Sonne.

Gott Surya wird als alleinige Quelle von Leben, Licht und aller Energie im Kosmos angesehen. Er ist die mächtigste, hoheitsvollste der sichtbaren Gottheiten. Der Heilige Surya hat auch eine Rolle als Lehrer für viele Gottheiten, Seher und Anhänger gespielt. Die Sonne ist die Quelle des Ursprungs der drei Welten. Das gesamte Universum, eingeschlossen die Götter, Dämonen und Menschen, stammen von ihr ab.

Das Aussehen der Sonne wird auch so beschrieben: „Auf einer leuchtend roten Lotusblüte, die ihrerseits auf einem siebenköpfigen Pferd liegt, ruht der Schöpfer des Tages, der Lehrer der Welt, mit einer Lotusblüte in der Hand. Er trägt einen Kopfschmuck mit Rubin, und eine seiner Hände segnet uns. Möge die göttliche Sonne immer auf uns scheinen!“ (Quelle)

Die Idee zu diesem Armband war ein Geistesblitz und wir dachten, dass ein Band, das die Sonne in sich trägt sehr gut passt. Der hier eingebundene Stein ist ein Karneol – der “Lebensstein”, sowie ein Sodalith, der für Ausdauer, Mut und Aufrichtigkeit steht.

Größe
Die Größen richten sich nach dem Handgelenksumfang und dem Umfang an der breitesten Stelle der Hand, damit das Armband möglichst gut darüber geschoben werden kann, wobei ihr die Hand möglichst schmal haltet.

Pflege
Wir verwenden wasserfeste Materialen, dennoch raten wir zum vorsichtigen An- und Ablegen und den Kontakt mit Wasser und Feuer zu vermeiden. Zur Reinigung der Metallelemente verwenden wir Silberreinigungstücher.

Versand & Lieferzeit
Da wir auf Bestellung fertigen, liegt die Standardlieferzeit innerhalb Österreichs zwischen 7 und 14 Tagen; ins Ausland, je nach Postweg, entsprechend etwas länger. Kostenfreier Versand derzeit nach AT, D & CH (auf Anfrage per E-Mail auch in andere Länder).

Allergien
Die von uns verwendeten Materialien sind vorrangig Halbedelsteine, Silber-, Messing- & Kupferdraht, sowie ein spezielles Nylon-Makrameegarn.

Unisex/Abbildungen
Alle unsere Erzeugnisse sind Unisex-Produkte, ungeachtet dessen, ob auf dem Produktfoto eine Frauen- oder Männerhand abgelichtet ist. Ungeachtet der Abbildung wird jedes unserer Produkte mit einem Logo-Anhänger angefertigt.

Reparatur
So wie in der Natur, unterliegen auch unsere Produkte dem natürlichem Wandel – leichte Abnutzungserscheinung nach langem Tragen sind normal. Sollte doch mal etwas schief gehen, bitten wir dich mit uns Kontakt aufzunehmen.

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