Früher glaubten die Menschen, dass ihre Ahnen die Kristalle als Geschenk vom Himmel warfen. Diese Idee ist nicht so abwägig denn die Materie aus der alle Partikel bestehen entstand einst aus dem Staub vergangener Sterne. So unscheinbar manche Steine wirken mögen, sie sind das Ergebnis einer längst vergangenen Zeit, unglaublichem Druck, hohen Temperaturen und der Freisetzung chemischer Stoffe aus dem Erdinneren welche alle nur durch das richtige Zusammenspiel solch schöne Naturschätze hervorbringen. Ihre kristalline Form, die oft so herrlich funkelt und strahlt, ist das Ergebnis eines weiten Weges durch die Phasen, die die Erde durchlaufen hat und noch immer durchläuft.

In ihrem Innersten speichern Edelsteine daher die Erinnerung an Zeiten, die weit vor unserer lagen. Der ein oder andere Bestandteil eines Edelsteins mag sogar die Erde in ihrer Geburtsphase erlebt haben. So kommt es, dass die farbenfrohen, vielgestalteten Steinkunstwerke der Natur, die Kraft besitzen, in uns unser ursprünglichstes Sein zu berühren, denn sie bestehen auf einer Ebene, wo die Urkraft stets präsent ist. Sie sind Materie gewordene Erinnerungsspeicher der irdischen Entwicklungsgeschichte. Sie haben gleichwohl auch die Fähigkeit, dieses innere Gut perfekt nach außen hin zu schützen, in vollendeter, beinahe undurchdringlicher Form. Diese Eigenschaften sind es, die die Edelsteine für uns zu wertvollen und hilfreichen Weggefährten machen. Seit Jahrtausenden werden sie deshalb einerseits prunkvoll zur Schau gestellt, um Rang und Hierarchie zu veranschaulichen. Andererseits haben sie auch stets als Instrumente der Heilung gedient, sei es in zerkleinerter, pulverisierter Form zur Einnahme der enthaltenen Mineralien, als energetischer Generator dessen Kraft vitalisiert, oder als Katalysator, da dessen geometrische Kristallstruktur symmetrisch ordnend auf das Energiemuster des Menschen wirkt. (Quelle)

 

Wie wir Menschen gleicht kein Stein dem anderen. Jeder Stein hat sein eigenes Wesen, seine eigene Energie. Sie haben etwas Endliches und gleichzeitig etwas Unendliches, etwas ganz Faszinierendes und vor allem, und das ist das Besondere daran, man kann sie zu Schmuck verarbeiten und sie somit immer bei sich haben. Für uns sind Kristalle/Edelsteine nicht nur ansehnlich, sondern auch ein Begleiter, ein Talisman, der nicht wertet und immer für einen da ist, wenn man ihn braucht. Für uns haben Kristalle (und auch sonstige leblos erscheinend Gegenstände) eine Seele und daher betrachten wir sie als treue Helfer und Begleiter.

Und wir sind nicht die einzigen, denn die Vorstellung über mystische Eigenschaften von Steinen kann über die ganze Weltgeschichte zurückverfolgt werden. Bereits vergangene Hochkulturen wussten um die alchemischen und für den Menschen fördernden Eigenschaften Bescheid.  Geistliche und weltliche Machthaber spürten die edelsten dieser Steine als Symbole ihrer Macht auf. Weiters galt z.B. bei den ägyptischen Pharaonen und Priestern der Türkis als Stein der Fruchtbarkeit und Jade bei den Azteken als Stein der inneren Balance. Und die Jungs haben es echt drauf – immerhin haben sie die Pyramiden gebaut und das soll ihnen heutzutage mal jemand nachmachen!

Diese Eigenschaften werden von der heutigen Wissenschaft gern als reiner Aberglaube abgetan und dennoch erkennt sie die einzigartigen – und oft sehr außergewöhnlichen Eigenschaften der Minerale und Kristalle an und macht sie sich häufig zunutze – sei es für Armbanduhren (Quarz), Zündkerzen (Kyanit), medizinischer Laser (Rubin) oder Raumfährenfenster (Saphir). (Textquelle: Handbuch Heilsteine von Simon und Sue Lilly)

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